Telekolleg – Teil 2: Elfmeter mal anders

Nachdem gestern der Fauxpas des frechen Franzosen aufgearbeitet wurde, widmen wir uns heute den Elfmetern der etwas anderen Art.

Als erstes wäre da Sportsfreund Totti, der im Übrigen sich auch einmal einen ähnlichen Fauxpas wie Ribery leistete, sogar im Rückstand. Aber eigentlich kann er es ganz gut (die Australier können ein Lied davon singen).

Tottis extravaganter Elfer

Aber auch Altmeister Johan Cruyff zeigte während seiner Ajax-Zeit eine etwas unkonventionelle Variante des Strafstoßes.

die holländische Variante

Aus der Bundesliga wissen wir, dass zu einem guten Elfmeter auch die zügige Rückwärtsbewegung gehört, besonders wenn man der Torhüter ist:

2 Tore in 30 Sekunden

Manchmal erzielt man aber sogar einen Treffer, wenn der Ball nicht reingeht:

Autor: Franco Persico

Persico ist als gebürtiger Gaucho der geborene Dribbelkünstler. In jungen Jahren zog es ihn allerdings schon nach Europa, genauer nach Berlin-Neukölln, den Bezirk der Reichen und Schönen. Da auf ihn aber zunächst nur letzteres zutraf, heuerte er als Wasserträger in der Bezirksliga an und wurde dort umgehend Publikumsliebling und Stammgast im Vereinsheim. Es folgte ein dramatischer Aufstieg und Franco ist seitdem in den großen internationalen Stadien zu Hause. Auf dem Höhepunkt der Karriere folgte aber dann das Aus, vor allem wegen “Rücken” und “Knie”. Sein Expertenstatus in allen Lebenslagen sorgt nun dafür, dass Persico der geneigten Öffentlichkeit nicht den Rücken zudreht, sondern mit offenen Armen auf sie zugeht, und zwar mit einem Engagement bei der Mauertaktik. Als er hörte, dass auch Fränk und Jürgen mit an Bord sind, fiel die Entscheidung alles andere als schwer. Dieses Dreieck stellt die p-q-Formel des Erfolgs dar. Seinen Schwerpunkt lässt Persico bewusst offen, lässt aber durchscheinen, dass er auch etwas ausgefallenere Themen anschneiden wird. Als Beispiel nennt er diesbezüglich seine Leidenschaft für den japanischen Fußball, die er nicht wird verheimlichen können. Aber auch der einheimische Fußball in der Bundesrepublik wird nicht zu kurz kommen. Als bekennender Lokalpatriot will er HBSC zum Titel schreiben. In Liga zwo wird er als Pseudopunk und Salonsozialist natürlich die braun-weißen Farben des FC St. Pauli hochhalten.

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