Fußball – Trittbrett zur Pornobranche

In Italien scheint es sehr guten Glühwein zu geben. Was genau jenseits der Alpen in den gewürzten, heißen Vino getan wird, ist uns nicht bekannt. Offenbar findet aber auch der ein oder andere Tropfen „Spanische Fliege“ seinen Weg in die stiefelförmigen Becher im ebenso geformten Land. Anders jedenfalls ist folgende Aussage nicht zu erklären:

Ich hatte immer den Traum, ein Pornodarsteller zu sein. Schon als ich klein war. Wer weiß, ob sich diese Sehnsucht eines Tages erfüllt.

Sprach Bruno Cirillo, seines Zeichens Verteidiger beim kalabresischen Club Reggina Calcio. Wir wissen leider auch nicht, ob sich der potente Defensivkünstler seinen Kindheitstraum irgendwann erfüllt. Verwunderung löste die Aussage bei Mauertaktik-Adlatus Feivelinho Grimm aus, der uns auf das Thema aufmerksam machte. Seine Vermutung:

Dabei fragte ich mich, was im Hause Cirillo wohl so über die Mattscheibe flimmerte, als er klein war. Während der Nachwuchs andernorts wie Grisu Feuerwehrmann werden wollte oder vielleicht auch Captain Future, zeigte der kleine Bruno da auf Rocco Siffredi und sagte: „Mama, da will ich später auch mal hin“? Nun ja, wie bei so vielen Träumern wurde aus dem Traumjob nichts, doch mit Fußball kam er schließlich auch ins Fernsehen.

Und ist immerhin so etwas wie eine Berühmtheit in seiner Heimat, auch weil er in einen kleinen Disput mit „Hühnerbrust“ Marco Materazzi verwickelt war. Der drückte Cirillo laut Kicker Online einst „im Kabinengang heftig die Faust zwischen Nase und Auge.“ Sex, Violence, Football: Das bewegte Leben des Bruno C. Bald auch bei DMAX zu sehen…

(Bild: Wikimedia Commons)

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.

4 Gedanken zu „Fußball – Trittbrett zur Pornobranche“

  1. Super, oder?!! Ich bin restlos begeistert:D

    Und dann noch die Ausflüge von Adriano (auf die Bunny-Ranch)… Kerr!dagegen sind die Mätzchen von TantePante doch bloß Peanuts!!!

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