Bam Bam und der Matador

Sie nannten ihn "Bam Bam"
Sie nannten ihn Bam-Bam

Der chilenische Fußball befindet sich nach langer Zeit wieder im Aufwind. In der WM-Qualifikation befindet man sich auf einem Qualifikationsrang für die Weltmeisterschaft in Südafrika. Und aus chilenischer Sicht wohl das Beste: im letzten Spiel konnte Argentinien mit 1:0 bezwungen werden. Die letzte WM, an der die Chilenen teilnehmen durften war 1998 in Frankreich. In der damaligen Mannschaft waren es vor allem zwei Stürmer, die für Furore sorgten: Iván „Bam Bam“ Zamorano und Marcelo „El Matador“ Salas. es gibt noch einiges zu sehen und hören

Fußball – Trittbrett zur Pornobranche

In Italien scheint es sehr guten Glühwein zu geben. Was genau jenseits der Alpen in den gewürzten, heißen Vino getan wird, ist uns nicht bekannt. Offenbar findet aber auch der ein oder andere Tropfen „Spanische Fliege“ seinen Weg in die stiefelförmigen Becher im ebenso geformten Land. Anders jedenfalls ist folgende Aussage nicht zu erklären:

Ich hatte immer den Traum, ein Pornodarsteller zu sein. Schon als ich klein war. Wer weiß, ob sich diese Sehnsucht eines Tages erfüllt.

Sprach Bruno Cirillo, seines Zeichens Verteidiger beim kalabresischen Club Reggina Calcio. „Fußball — Trittbrett zur Pornobranche“ weiterlesen

Mauertakti(c)ker, 17. Spieltag

Noch einmal legen wir uns richtig ins Zeug, bevor es dann in die wohlverdiente Winterpause geht. Der 17. Spieltag der Bundesliga steht an. Franco Persico und Fränk von Schleck sind zur Stelle und bedienen den Atari, um ab 15.15 Uhr für Live-Informationen zur Bundesliga-Konferenz zu sorgen. Hertha-Frosch Jay-Jay H. Nuta zündet derweil keine Verbalbengalos sondern verfolgt das Duell der brüderlichen Liebe Hertha vs. KSC im Olympiastadion. Folgende Partien hat Chefansetzer Franz Beckenbauer aus dem Hut gezaubert:

Stuttgart – Bayern; Bremen – Wolfsburg; Hamburg – Frankfurt; Leverkusen – Cottbus; Hertha – Karlsruhe; Hannover – Bielefeld; Bochum – Köln

Bis gleich! „Mauertakti(c)ker, 17. Spieltag“ weiterlesen

Die Fremdenlegion – Mauertaktikelf (2)

Mauertaktik stellt heute seine zweite Mauertaktikelf vor. Diesmal sollen es 11 Kicker sein, die einst in der Bundesliga für Furore sorgten, dann aber den Weg in die weite Welt antraten und dort noch heute gegen den Ball treten. Es ist mithin die Suche nach alten Bekannten, die sich größtenteils lange nicht mehr gemeldet haben. zu den 11 Akteuren

Hildebrand goes Hoffenheim

Timo Hildebrand ist zurück. Ganz Deutschland – ach, die ganze Welt – redet über die Rückkehr des ehemaligen Nationaltorhüters in die Bundesliga. Nach eineinhalb („anderthalb“) Jahren beim ostspanischen Traditionsverein, die mit „Missverständnis“ recht positiv beschrieben sind und in denen er Stammplatz in Verein und Nationalmannschaft verloren hat, kehrt der 29-jährige Ex-Stuttgarter also wieder in die Bundesliga zurück. Und zwar zur TSG 1899 Hoffenheim. Zufall? Wohl kaum. mehr

Bismarck-Hering mit Weißwürsten – Überwintern im Europacup

Ganz Erstaunliches tat sich in dieser Woche aus deutscher Sicht im Europapokal. Die Hanse schlug zurück! Und wies allzu lässige Norditaliener in die Schranken. Damit geht es für die Weser-Anrainer im UEFA-Cup weiter – in der Phalanx des Norddeutschen Bundes mit Hamburg und Wolfsburg. Und die Bayern verputzten nach den tapferen Hoffenheimern am Freitag nun auch die armen Lyoner Würstchen, dank unbändigem Torhunger in Halbzeit 1. Dass bei beiden Partien der tausend Mal bemühte Bayern-Dusel mit auflief, macht das Ganze – jedenfalls südlich des Weißwurst-Äquators – noch erfreulicher. „Bismarck-Hering mit Weißwürsten — Überwintern im Europacup“ weiterlesen

Ritterkreuz für Udo

Unserer Bewunderung für Udo Lattek haben wir ja bereits an anderer Stelle Ausdruck verliehen. Der Untote aus dem DSF-Doppelpass ist immer für einen Verbalausfall, selten bis gar nicht jedoch für einen konstruktiven Beitrag gut. Mittlerweile hat es den Anschein, als sei der ehrenamtliche Präsident des Vertriebenenbundes nur noch aus Folklore-Gründen Bestandteil der Krombacher-Runde. Selbst Wonti macht sich regelmäßig auf Übelste über den arrivierten Trainerfuchs lustig („Ich brauch nen Maskenbildner, Udo ’nen Stuckateur!“)

Der historisch versierte Übungsleiter aus den Ostgebieten lässt sich aber auch allzu gerne zu halbseidenen Äußerungen hinreißen, wie der folgende Beitrag aus der vorvergangenen Sendung zeigt. Udo meets Nazometer…

Bye, Bye, Bernd!

Nun ist es passiert. Seit Wochen wurde sein Rauswurf beschworen. Nun schließlich verlieh man in Spaniens Hauptstadt dem blonden Engel Flügel. Bernd Schuster ist nicht mehr. Also jedenfalls nicht mehr Trainer von Real Madrid. Noch vor Wochenfrist stellte ihm sein Präsident einen Freibrief bis Ende der Saison aus. Diese Zusicherung war in etwa so viel wert wie ein mittelgroßer Teller Tapas. Nach dem 3:4 in Bernabeu gegen den FC Sevilla hatte auch der hispanophile Fuggerstädter keinen Bock mehr. Und schwenkte verbal die weiße Fahne.

Vor dem Hassderby gegen den FC Barcelona, das am Samstag stattfindet, sägte der Mann von Gaby Schuster den morschen Zweig, auf dem er kauerte, endgültig ab. „Es ist unmöglich, im Nou Camp zu gewinnen.“ Mag sein. Sagt man aber nicht. Jedenfalls nicht als Trainer von Real. Dem Schuster-Bernd war da schon klar, dass sein Flickzeug nicht mehr reichen würde. Warum nicht mit einem markigen Spruch abtreten? Eben.

Dabei ist Schusters Bilanz seit Amtsantritt auf nationaler Ebene durchaus beachtlich, holte er doch mit Real in der vergangenen Spielzeit Meisterschaft und Supercup. Die Ansprüche rund ums Estadio Santiago Bernabéu sind leider andere. Das Champions-League-Aus im Achtelfinale gegen den AS Rom wurde nicht goutiert. Derzeit ist Schusters Ex-Team immerhin schon fürs Achtelfinale in der Königsklasse qualifiziert. Vielleicht kann ja Nachfolger Ramos was reißen. Aber gut, erwarten wir nicht zu viel von einem Verein, der nach einer Billigsupermarktkette benannt ist.

Mauertakti(c)ker, 16. Spieltag

Tausende, wenn nicht sogar Abertausende von Menschen wunderten sich gestern zwischen 15:30 und 17:15 Uhr nicht schlecht, als sie an dieser Stelle den Liveticker vergeblich suchten. Grund ist ebenso trivial wie ärgerlich: Die liebe Technik hat gestreikt. Genaue Ursachenforschung wird derzeit noch betrieben, aber eines ist gewiss: Die Mauertaktik-Crew schläft nicht eher, bis das Problem behoben ist, damit am nächsten Samstag der letzte Spieltag der Hinrunde wieder mitgelesen werden kann.

Retrospektiv muß man allerdings auch sagen, daß die gestrigen Paarungen eines Mauertakti(c)kers gar nicht würdig waren.