Hast Du Töne (III)

Die nordenglische Stadt Newcastle hat der Musikwelt schon viele Perlen geschenkt. Gordon Sumner, den meisten besser bekannt als Sting, Mark Knopfler, legendärer Gitarrist und Sänger der Rockband Dire Straits und auch… Paul Gascoigne, sympathisches One-Hit-Wonder und Hobbyfußballer – sie alle stammen von der Tyneside.

Die Karriere von Paul „Gazza“ Gascoigne nahm bei Newcastle United ihren Anfang. Am Scheitelpunkt seiner Karriere, dem Jahr 1990, in dem der dralle Dribbelkünstler mit der englischen Nationalmannschaft fast ins WM-Finale einzog, landete der passionierte Geordie-Boy auch seinen größten musikalischen Coup. Zusammen mit der ebenfalls aus Newcastle stammenden Band Lindisfarne spielte die balltretende Ulknudel einen Dance-Remix des Songs „Fog on the Tyne“ ein. Ursprünglich in den Siebzigern veröffentlicht stürmte die Gazza-Version des heimatverbundenen Liedes umgehend auf Platz 2 der englischen Charts.

Auch das ganz in Ballonseide gewandete Video kann sich sehen lassen. „Fog on the Tyne, it’s all mine, all mine.“ Here we go:

Autor: Fränck von Schleck

Fränck von Schleck ist in seiner Heimat eine veritable Legende. Als erster luxemburgischer Blogger überhaupt zog er aus, das gemütliche Kleinherzogtum im Herzen Europas in aller Fußballwelt bekannt zu machen. Der alte Spezi von Buli-Urgestein Jeff Strasser kann den nötigen Draht in die Beletage des internationalen Fußballs vorweisen. Oft angesprochen wird von Schleck auf die bizarren Umlautformationen in seinem Vornamen. Der uneheliche Sohn des bärbeißigen Alttrainers, Tee-Fau-Experten und Weizenanbauers Smudo L. wendete hierfür im Jahre 1994 die damals gültige Zweipunkteregel an. Der smarte Beneluchs wollte damit nach Insiderinformationen speziell in seiner Wahlheimat Berlin (Ost) günstig Sympathiepunkte hamstern. Die letzeburger Labertasche schreibt nach eigener Aussage über alles, was ihm unter die flinken Finger kommt. Saufkumpan Strasser rang ihm am Ende einer mehrtägigen Zechtour weiland das Versprechen ab, mit besonderer Inbrunst über den strauchelnden Pfälzer Traditionsverein zu berichten, bei dem Strasser einst beschäftigt war. Aber auch sonst gibt es kaum ein Thema, das vor der spitzen Feder von der Lützelburg sicher wäre.